Der Außenputz

Eigenschaften und Vorbehandlung sind für die Haftung des Putzgrundes sehr wichtig.

Eckschutzschienen an allen Ecken sind wichtig. Es ist stand der Technik, wird aber dennoch ab und zu anders auf Baustellen gesehen. Der Aufwand lohnt sich, abgeschlagene Ecken kommen schneller als man denkt.

Zusätzliches Gewebe für labile Untergründe sollte bei der Ausführung bedacht werden, z. B. an Übergängen zu ausragenden Bauteilen reißt der Putz gerne. Aber auch an anderen rißgefährdeten Bereichen, so wie an Stellen an denen unterschiedliche Baumaterialien verwendet werden ist dies nötig. Ein etwas stärkeres Gewebe kann sich auszahlen.

Putzaufbau: Unterputz als tragende Schicht. Oberputz als sichtbare Putzlage. Die Struktur und Farbe kann individuell gestaltet werden, z.B. Reibeputz, Scheibenputz oder Kratzputz.

Putzgrundierungen um den Untergrund vorzubereiten um eine gute Haftung des Putzes zu erzeugen. Dies ist für Betonuntergründe sehr wichtig.

Denken Sie daran, das ein Gerüst nötig sein wird um die Verputzarbeiten sinnvoll gestallen zu können. Aber das Gerüst muß für alle Arbeiten geeignet sein und in seiner Höhe und dem Abstand zur Wand angepasst sein!

Der Sockelputz kann eventuell einen Anstrich bekommen. Es gibt sehr strapazierfähige und schmutzabweisende Sockelputze.

Falls sie Ihre Holzunterschichten des Daches streichen wollen so ist beim Verputzen die richtige Zeit. Sie haben ein Gerüst auf der Baustelle und kommen an die Holzbauteile. Streicht der Verputzer diese gleich mit, so gehen Sie nicht die Gefahr ein später beim selber Streichen in den neuen Außenputz zu tropfen.

Falls sie möchten können Sie an den Fenstern und Türen Faschen ausführen lassen. Diese werden in einer anderen Tönung als die großen Putzflächen gestrichen.